Dorfkerne Genial Zentral - Leerstand vermeiden und managen
Ohne Kern kein Dorf! Die Dörfer werden leerer. Insbesondere in ihrer Mitte, im „Kern“, dem Identifikationspunkt des Dorfes. Die Nachfrage nach Wohnraum ist zu gering, als dass alle Gebäude eine Nachnutzung fänden. Damit die Mitte nicht unbewohnt und der Identifikationspunkt verloren geht, müssen gezielt die alten Gebäude gefördert und bewahrt werden. Praxisbeispiele zeigen, dass das Wohnen im "alten Dorf" nicht nur aus baukultureller Sicht sondern auch aufgrund des sozialen Zusammenhalts attraktiv sein kann. Das Semianr zeigt Möglichkeiten zur Aktivierung von Ortskernen im ländlichen Raum auf und gibt Auskunft darüber, dass Landflucht und aufgegebene Häuser kein alleiniges Phänomen des 21. Jahrhunderts sind.
Datum: | 25. März 2010 | |
Ort: | Romrod | |
Dozenten: | Prof. Martin Schirmer, Prof. Dr. Karl-August | |
Helfenbein,Bürgermeister Heiko Stock, Architekt Gustav Jung | ||
Seminargebühr: | 100 € inkl. Eintritt Schlossmuseum |

