Städte und Burgen im Zipserland - Eine Seminarreise in die Ostslowakei
Trotz des EU-Beitrittes der Slowakei im Jahre 2004 ist selbst Interessierten Ostmitteleuropas die Kulturlandschaft des historischen Oberungarns, der heutigen Slowakei eine oft weithin unbekannte Region. Schon seit dem 13. Jahrhundert auf Initiative der ungarischen Könige von Kolonisten aus dem fernen Westen besiedelt, war deren Zentrum die im Südosten der hohen Tatra gelegene Zips - slowakisch Spiš, ungarisch Szepes -, nach der auch die deutschstämmige Bevölkerung „Zipser Sachsen“ genannt wurde. Deren Gemeinwesen besaß ein über lange Zeit aufrecht erhaltenes großes Maß an Eigenständigkeit und deren Erzvorkommen mit Gold, Silber und Kupfer trugen zum großen Wohlstand der Region bei. So entstanden die reichen Bergbaustädte von Neusohl/Banská Bystrica, Schemnitz/Banská Štiavnica und Kremnitz/Kremnica, aber auch die Handelsmetropole Kaschau/Košice, die zur Kulturhauptstadt Europas 2013 nominiert wurde. Neben diesen architektonisch faszinierenden Ensembles besichtigen wir die im Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommene Stadt Bartfeld/Bardejov sowie die Zipser Burg, die zu den weitläufigsten Burganlagen Europas zählt. Neben der städtischen Baukunst werden auch romanische und gotische Dorfkirchen mit ihren zeitgenössischen Ausmalungen und die nach dem Vorbild der schlesischen Friedenskirchen errichteten Artikularkirchen auf dem Programm stehen.
Termin: | 19. - 25. September 2010 | |
Ort: | Start in Görlitz | |
Dozent: | Arne Franke | |
Seminargebühr: | 995 € (EZ + 95 €) inkl. 6Ü, VP, Busexkursion, | |
Eintritts- und Führungsgelder |
