Städte und Burgen in West- und Ostpreußen - Von der Marienburg über Danzig und Elbing nach Frauenburg
Auf den Spuren des Deutschen Ordens durch Ostpreußen und das Ermland. Durch den Herzog Konrad von Masowien 1225 ins Land der heidnischen Prußen gerufen, errichtete der Deutsche Ritterorden neben seinem neuen Hauptsitz, der Marienburg/Malbork (heute UNESCO-Weltkulturerbe), zahlreiche weitere Ordensburgen, die ihr Pendant in den ähnlich strukturierten Burgen der Bischöfe von Ermland (z. B. Heilsberg/Lidzbark Warminski) fanden. Zuvor hatte der Zisterzienserorden mit einigen Klöster im späteren Deutschordensland Fuss gefasst und damit sowohl die Christianisierung der Bevölkerung weiter geführt als auch die Kolonisation des Landes vorbereitet. Neben der eindrucksvollen Anlage von Kloster Pelplin und dem Bischofssitz Frauenburg/Frombork werden ebenso die Hansestädte Danzig/Gdansk und das durch den Deutschen Orden gegründete Elbing/Elblag besucht. Von der reichen Adelskultur, die dieses Land bis in das 20. Jahrhundert hinein prägte, zeugen neben vielen noch heute erhaltenen Schlössern und Herrenhäusern auch die Ruine des berühmten Schlosses Schlobitten oder der Sommersitz Kaiser Wilhelms II. Schloss Cadinen/Kadyny, der für vier erlebnisreiche Tage in Ostpreußen das historische Quartier sein wird.
Termin: | 8.–14. Oktober 2010 | |
Ort: | Start in Wismar | |
Dozent | Arne Franke | |
Seminargebühr: | 995 € (EZ+ 145 €) inkl. 6 Ü, Vollpension, | |
Busexkursion, Führungen und Eintrittsgelder |

